Frühkindliche Entwicklung fördern – das sollten Sie wissen

Eine Reise für alle Sinne

Für Erwachsene ist es eine Selbstverständlichkeit, zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen oder zu schmecken. Wir Erwachsene können diese ganzen Eindrücke, die auf uns einprasseln verarbeiten, auch wenn wir vieles davon gar nicht bewusst wahrnehmen. Babys sind von Natur aus neugierig, was sie dabei unterstützt, beispielsweise den Tastsinn auszuleben. Auch hören, riechen, fühlen und schmecken können Babys von Geburt an, es ist sogar nachgewiesen, dass Embryonen bereits im Mutterleib hören können. So lässt sich beispielsweise beobachten, wie Babys auf Stimmen oder Geräusche reagieren. Sehen können Babys in den ersten drei Monat allerdings nur verschwommen. Die angeborene Neugier unterstützt Ihr Baby jedoch dabei, auch den Sehsinn schnell zu entwickeln. Denn sie treibt Babys an, Dinge und Gegenstände in der Umgebung zu begutachten. Schon im ersten Monat entwickelt Ihr Baby dann die Fähigkeit, Farben wahrzunehmen. Besonders Berührungen sind für Babys sehr wichtig, denn sie setzen Endorphine frei. Endorphine können für ein Glücksempfinden sorgen. Und was gibt es Schöneres als ein glückliches Baby?

Sind Sie bereit für ein kleines Experiment?

Während wir Erwachsene uns stark auf unseren Sehsinn verlassen, nutzen Babys noch vielmehr alle fünf Sinne. Selbstverständlich stehen uns in der Regel alle fünf Sinne zur Verfügung und doch neuen wir dazu, Dinge zu visualisieren und uns darauf zu verlassen, was das Auge uns meldet. Wagen Sie doch ein kleines Experiment, nehmen Sie einen weichen Gegenstand und beschreiben diesen. Und dann schließen die Augen, berühren diesen weichen Gegenstand und beschreiben ihn dann noch einmal. Sie werden erstaunt sein, welche Empfindungen und Gefühle das bei Ihnen auslöst. Und dass Ihre Beschreibung dann unter Umständen ganz anders ausfallen würde. Denn Sie werden bestimmt beim zweiten Versuch nicht die Farbe oder die Form des Gegenstands beschreiben, sondern sich rein darauf konzentrieren, wie angenehm er sich für sie angefühlt hat.

Warum Berührungen für Kinder so wichtig sind

Wenn wir unsere Babys berühren, sie drücken oder umarmen, dann vermitteln wir ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit. Babys spüren, dass sie nicht allein sind. Sie fühlen sich gut aufgehoben und beschützt. Berührungen schaffen also eine Verbindung zwischen uns und unseren Lieblingen. Außerdem geben Berührungen Babys die Möglichkeit, ihre noch kleine Welt zu entdecken. Sie lieben es, Gegenstände in der Umgebung zu betasten. Weiche Plüschtiere werden von Babys beispielsweise gerne berührt und geherzt. Kuscheln ist ein natürliches Bedürfnis von uns Menschen, wir wollen Nähe und Geborgenheit. Und erhalten so auf einfache Weise ein ganz besonderes Glücksgefühl.
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Bildquelle: ©  Ekaterina Pokrovsky – stock.adobe.com.

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