Wie können wir Kinder das Lernen erleichtern?

Wenn das Kinderzimmer zum Klassenzimmer wird

Aufgewacht, es ist acht Uhr, die Schule beginnt. Mit einem Läuten wird die erste Stunde eingeleitet, auf dem Stundenplan steht Mathematik. Ein strenger Blick des Lehrers in die Runde, um zu sehen, ob auch alle da sind. Ein zweiter strenger Blick, um herauszufinden, wer wieder seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Erwischt, Fabian versucht sich ganz klein zu machen, aber dadurch verrät er sich nur. Marie muss an der Tafel die Aufgaben vorrechnen und meistert diese Aufgabe mit Bravour. Dann folgt die nächste Stunde. Im Englischunterricht werden heute Vokabeln abgefragt. Wer kennt das richtige Wort und wer kann es auch noch richtig schreiben? Die Klasse arbeitet gut und konzentriert mit und auch der strengste Lehrer ist heute zufrieden. Schnell werden noch Hausaufgaben verteilt und dann dürfen die Schüler in die wohlverdiente Pause gehen. Sieht so oder so ähnlich der Schulalltag in ihrem Kinderzimmer auch aus? Hat Ihr Kind auch viel Freude daran, das Kinderzimmer in ein Klassenzimmer zu verwandeln? Schlüpft Ihr Kind gern in die Rolle des Lehrers und gestaltet den Schulalltag auf ganz eigene Weise? Oder verdrückt es sich lieber in die letzte Reihe und lässt einen Freund oder eine Freundin die Rolle des Lehrers übernehmen? Spielerisch wir mit einer Lerntafel der Schulalltag simuliert und Kreativität gefördert. Der Schulalltag wird nachgespielt und verliert so doch einiges vom Schrecken, den er leider für manche Kinder hat.

Lesen, schreiben, rechnen in vertrauter Umgebung

Für viele Kinder ist Schule ein notwendiges Übel, andere besuchen sie gern, treffen sie doch dort ihre Freunde. Und ja, es gibt auch Kinder, die tatsächlich Freude am Lernen haben. Leider gibt es auch Kinder, die regelrecht Angst haben, zur Schule zu gehen. Die morgens über Kopfschmerzen oder Übelkeit klagen, die fast apathisch am Frühstückstisch sitzen und beim Gedanken an die Schule beinahe durchdrehen. Damit umzugehen ist schwierig, da die Gründe vielfältig sein können und oft für Eltern nicht durchschaubar sind. Liegt es aber unter Umständen daran, dass sich ein Kind in einer ihm wenig vertrauten Umgebung nicht wohlfühlt oder Angst vor Neuem hat, dann kann es durchaus helfen, im Kinderzimmer den Schulalltag nachzustellen. Vertrauen schaffen durch Vertrautheit, um auf diese Weise dem Kind die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen. Selbst wenn sich der Unterricht im Klassenzimmer doch deutlich vom Unterricht im Kinderzimmer unterscheidet, kann es für Kinder beruhigend wirken. Denn seien wir doch mal ehrlich, wer von uns kennt sie nicht, die Angst vor etwas Neuem und Ungewohnten?
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